Wer hat das Penthouse in Berlin von Omaze gewonnen?

Wer hat das Penthouse in Berlin von Omaze gewonnen?

Hermann Krätzer aus Hilpoltstein in Mittelfranken hat das Berliner Penthouse von Omaze gewonnen. Der Dachdeckermeister besitzt damit seit Anfang 2026 eine 280 Quadratmeter große Wohnung im Stadtteil Friedrichshain, direkt mit Blick auf den Berliner Fernsehturm und einer Dachterrasse mit Wasser- und Feuerelementen. Der Wert: 2.800.000 €.

Was daran vielleicht am meisten überrascht: Nachdem die Glücksboten von Omaze vor seiner Haustür gestanden und die frohe Kunde überbracht hatten, ging der bodenständige Glückspilz am nächsten Morgen einfach arbeiten. Er hatte eine Schulung zu halten, und die wollte er nicht verschieben.

Was sagt Hermann Krätzer über seinen Gewinn?

Seine Frau Andrea hat den Gewinn etwas anders aufgenommen. „Ich dachte, das muss eine Verwechslung sein. Man kann einfach nicht glauben, dass man so viel Glück hat", sagte sie gegenüber dem Merkur. Das Paar ist seit 19 Jahren verheiratet und lebt in einem Haus, das Hermann größtenteils selbst gebaut hat. Den Kollegen erzählte er zunächst nichts von dem Penthouse. Kein Wirbel. Einfach weiterarbeiten.

Der Gewinn trifft das Paar in einer emotional belastenden Phase. Andreas Mutter verstarb im vergangenen Jahr nach langer Krankheit. „Jetzt habe ich ein bisschen das Gefühl, ich kann wieder durchatmen", sagt Andrea. „Der Gewinn ist nicht nur finanziell bedeutsam, sondern auch ein Wendepunkt im Leben unserer Familie."

Hermann selbst formuliert es nüchterner, aber nicht weniger ehrlich: „Diese finanzielle Sicherheit zu haben, ist ein beruhigendes Gefühl." Und im Gespräch mit der „Zeit" sagte er auch: „Ich glaube, dass das Leben durch den Gewinn nicht unbedingt besser wird."

Ein Satz, der nachdenklich macht. Und gleichzeitig viel über diesen Mann erzählt.

Was plant das Paar mit dem gewonnenen Penthouse?

Konkrete Pläne für das Penthouse haben die beiden zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht festgelegt. Alle drei Optionen liegen offen, allein die Gewinner entscheiden:

  • Einziehen: 280 Quadratmeter Penthouse, Dachterrasse, Blick auf den Berliner Fernsehturm, Weinkühlschrank inklusive

  • Vermieten: Eine Immobilie dieser Lage und Größe im Berliner Friedrichshain erzielt auf dem Mietmarkt attraktive Einnahmen

  • Verkaufen: Der Immobilienwert liegt bei 2.800.000 €, und der Berliner Markt bleibt gefragt

Umziehen werden Hermann und Andrea aber eher nicht. Bayern bleibt ihr Zuhause. „Wir lieben den Ort, an dem wir leben, verbinden so viele schöne Erinnerungen damit", erklärt Andrea. 

Als das Paar das Penthouse am Wochenende nach dem Gewinn erstmals betrat, war die Begeisterung groß. „Ein Traum im wahrsten Sinne", sagt Hermann über die großen Fensterfronten, die Dachterrasse, den Ausblick. Andrea ergänzt lachend: „Man muss erstmal alles entdecken. In alle Schränke, Türen reinschauen. Da braucht man mehrere Tage, bis man alles gesehen hat. Sogar einen Weinkühlschrank gibt es."

Mehr über den Gewinn und die Geschichte des Paares findest du beim Merkur und bei Focus.

Wie viel Geld hat Omaze an gemeinnützige Organisationen gespendet?

Neben dem Hauptpreis für Hermann und Andrea hat Omaze aus der Berliner Penthouse-Verlosung 1.350.000 € an die Berliner Kinder- und Jugendhilfsorganisation „Die Arche" gespendet. „Wir haben noch nie in der Geschichte der Arche eine solche Summe bekommen", sagte Arche-Sprecher Wolfgang Büscher.

Das ist das Modell, das hinter Omaze steckt: Teilnehmer kaufen Lose, eine Person gewinnt das Haus, und ein garantierter Anteil der Einnahmen – mindestens 500.000 € – fließt an einen gemeinnützigen Partner. Bei der aktuellen Düsseldorfer Landgut-Verlosung unterstützt du mit deiner Teilnahme die Water is Right Stiftung, die sauberes Trinkwasser für Menschen in Uganda, Kenia, Gambia und Tansania ermöglicht.

Ist Omaze wirklich seriös?

Das fragen sich viele, die zum ersten Mal von Omaze hören. Die Antwort, die Medien und Behörden übereinstimmend geben: ja, im rechtlichen und organisatorischen Sinn. Hier die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Omaze steht auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

  • Die staatliche Genehmigung zur Durchführung der Soziallotterie liegt vor

  • Die Ziehung erfolgt notariell, also unter unabhängiger Aufsicht

  • Die Gewinner sind kein Fake, sondern reale Personen en mit Namen, Berufen und Wohnorten

  • Omaze veröffentlicht  echte Videos der Gewinnübergaben auf YouTube

  • Weltweit hat Omaze bislang rund 114 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen gespendet

Was Omaze trotzdem ist und bleibt: Glücksspiel. Fachjournalisten empfehlen, es als Unterhaltung zu betrachten, kombiniert mit der Möglichkeit, dabei Gutes zu tun. Wer ein Abo abschließt, sollte die Bedingungen kennen, da bei Lotterien kein gesetzliches Widerrufsrecht wie bei normalen Online-Käufen besteht.

Das Berliner Penthouse war die vierte Luxusimmobilie, die Omaze in Deutschland verlost hat. Vor Hermann und Andrea  hat Jonas Groth ein Haus am Starnberger See gewonnen und Burak das Haus am Plauer See. Und manchen sorgt das für Neid in den Kommentarspalten. „Warum gewinnt immer jemand, der extern betrachtet finanziell selbst gut dasteht?", fragt ein Kommentar unter dem YouTube-Video.

Ein anderer: „Mal wieder jemand, der es nötig hatte."

Das ist die andere Seite von Lotterie-Gewinnen. Sie machen glücklich und gleichzeitig angreifbar.

Hermann Krätzer scheint das beides in Kauf zu nehmen. Und am Ende sagt Andrea den vielleicht ehrlichsten Satz über das, was ein Millionengewinn im Alltag verändert: „Egal, wofür wir uns entscheiden, es wird unser Leben verändern. Und sei es, dass man im Restaurant nicht mehr überlegen muss, ob man noch einen Nachtisch bestellt."

Wer beim nächsten Omaze-Gewinn dabei sein möchte, kann jetzt an der aktuellen Düsseldorfer Landgut-Verlosung teilnehmen: omaze.de/pages/duesseldorfer-landgut-lose

AUTOR

Carlos Arad

Carlos ist Autor bei Omaze Deutschland und schreibt seit Jahren zu Themen rund um Finanzen, Lifestyle und Immobilien. Seine Leidenschaft für besondere Immobilien hat er bereits in seiner Kindheit als Sohn eines Bauleiters für sich entdeckt.