St. Moritz ist der teuerste Immobilienstandort der Welt.
Nicht der Schweiz, nicht Europas, sondern der Welt. Laut UBS Luxury Property Focus Report aus dem Jahr 2025 beginnen die Quadratmeterpreise in St. Moritz bei rund 43.000 Schweizer Franken, in Ausnahmefällen sind über 100.000 Franken pro Quadratmeter möglich.
Damit übertrifft St. Moritz Monaco, Aspen und London. Die Preise stiegen in Schweizer Bergregionen im Fünfjahresvergleich um 40 Prozent.
Welches ist das teuerste Haus in St. Moritz?
Das teuerste bekannte Haus in St. Moritz ist die Villa „The Lonsdaleite" am Suvretta-Hang, die für 180 Millionen Schweizer Franken zum Verkauf angeboten wurde und damit als das teuerste Haus der Schweiz gilt. Die Villa bietet auf 5.600 Quadratmetern sieben Etagen, wobei bis auf die oberste alle unterirdisch in den Hang gebaut sind. In Toplagen wie dem Suvretta-Hang werden nach wie vor rund 40.000 Franken pro Quadratmeter bezahlt.
Was steckt in der Villa The Lonsdaleite?
Die Villa am Suvretta-Hang ist mehr als ein Haus, sie ist ein unterirdisches Gesamtkunstwerk:
- Gesamtfläche: 5.600 Quadratmeter, entspricht einem kleinen Fußballfeld
- 7 Etagen, sechs davon vollständig in den Hang gebaut
- Eigener unterirdischer See, beleuchtet von 178 Swarovski-Kristallen
- Heimkino und privater Aufzug mit direktem Zugang zur Skipiste
- Frühstücksraum mit 24-karätigem Blattgold bemalt
- Einzelne Zimmer mit Wänden aus Nerzfell tapeziert
- Mietpreis für zwei Wochen: 3,6 Millionen Schweizer Franken
- Angebotspreis: 180 Millionen Schweizer Franken
Wie teuer ist St. Moritz im Vergleich zu anderen Luxusstandorten?
Laut UBS Luxury Property Focus Report aus dem Jahr 2025 ist St. Moritz nicht nur der teuerste Ort der Schweiz, sondern auch teurer als Monaco und das amerikanische Luxus-Skiziel Aspen:
| Standort | Quadratmeterpreis Luxussegment |
|---|---|
| St. Moritz (Einstieg) | ab 43.000 Schweizer Franken |
| St. Moritz (Suvretta-Hang Spitze) | rund 52.000 Schweizer Franken |
| St. Moritz (absoluter Ausnahmefall) | über 100.000 Schweizer Franken möglich |
| Gstaad | ab 39.000 Schweizer Franken |
| Verbier | ab 36.000 Schweizer Franken |
| Cologny am Genfersee | knapp 36.000 Schweizer Franken |
| Küsnacht am Zürichsee | 32.000 Schweizer Franken |
Wer am Suvretta-Hang bauen oder kaufen will, muss laut Branchenangaben mindestens 30 Millionen Schweizer Franken einplanen. Der Einstiegspreis ist kein Schnäppchen, er ist nur der unterste Bereich eines extrem engen Markts.
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Warum ist St. Moritz der teuerste Immobilienstandort der Welt?
Was St. Moritz von anderen Luxusdestinationen unterscheidet, ist die Kombination aus Knappheit und internationalem Prestige. Die Gemeinde im Oberengadin auf 1.800 Metern Höhe ist seit über 150 Jahren Treffpunkt der globalen Oberschicht, mit dem Engadiner Skimarathon, dem Polo-Turnier auf dem zugefrorenen See und einer Käuferschaft, die sich aus dem Who's who der europäischen und internationalen Wirtschaft zusammensetzt.
- Strenges Baurecht: kaum neue Grundstücke verfügbar
- Internationale Käufer aus dem Nahen Osten, Russland, Asien und Europa als konstante Nachfrage
- Ganzjährige Attraktivität: Ski, Golf, Polo und Wandern
- Unmittelbare Nähe zu internationalen Privatflughäfen
- Diskretion als kulturelle Norm: wer Rang hat, zeigt ihn nicht
Eine 150-Quadratmeter-Eigentumswohnung in guter Lage kostet in St. Moritz laut UBS im Durchschnitt vier bis fünf Millionen Schweizer Franken. Einfamilienhäuser mit mehr als 1.000 Quadratmetern Umschwung übersteigen schnell 10 Millionen Franken.