Cannes ist nicht nur Filmfestival und rote Treppe. Die Stadt an der Côte d'Azur hat einen der teuersten Immobilienmärkte Europas, mit aktuell über 3.753 Luxusimmobilien auf JamesEdition und einem Spitzenangebot von 120 Millionen Dollar für eine Villa mit 3.070 Quadratmetern Wohnfläche.
Was die Region um Cannes aber wirklich einzigartig macht, sind zwei Objekte, die in einer anderen Liga spielen.
Welches ist das teuerste Haus in Cannes?
Das bekannteste und teuerste Anwesen im Raum Cannes ist das Château de la Croix des Gardes, auch bekannt als Villa Perrier, das ikonischste Gut der gesamten Côte d'Azur. Es wurde im Jahr 2017 für 50 bis 100 Millionen Euro angeboten. Noch teurer ist das Palais Bulles in Théoule-sur-Mer direkt bei Cannes, das im Jahr 2017 für 350 Millionen Euro inseriert war und damit zu den teuersten privaten Anwesen der Welt zählt.
Was macht das Château de la Croix des Gardes so besonders?
Das Château wurde im Jahr 1919 von dem Schweizer Industriellen Paul Girod erbaut und liegt auf dem Hügel La Croix-des-Gardes über Cannes mit einem 360-Grad-Panorama über die Lérins-Inseln, das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen.
- Baujahr: 1919, Bauherr Paul Girod
- Architekturstil: florentinisch inspiriert und palladianisch
- Wohnfläche: 3.868 Quadratmeter mit 17 Schlafzimmern
- Parkanlage: 10 Hektar im italienischen Stil
- Angebotspreis im Jahr 2017: 50 bis 100 Millionen Euro
- Käufer im Jahr 2016: Milliardär Christopher Parker
- Heute: genutzt durch die Mandarin Oriental-Gruppe für exklusive Vermietungen
Im Jahr 1955 diente das Anwesen als Kulisse für Alfred Hitchcocks Film „To Catch a Thief" mit Cary Grant und Grace Kelly, die Ballszenen wurden hier gedreht. Im Jahr 1960 erwarb Gustave Leven, der Inhaber der Perrier-Marke, das Anwesen und ließ es im Palladian-Stil umgestalten. Daher kommt der Alternativname Villa Perrier.
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Was steckt im Palais Bulles?
Das Palais Bulles, auf Deutsch Blasenpalast, liegt in Théoule-sur-Mer direkt neben Cannes und war im Jahr 2017 für 350 Millionen Euro inseriert. Es wurde von dem ungarischen Architekten Antti Lovag zwischen dem Jahr 1975 und dem Jahr 1989 erbaut und gehörte danach dem Modedesigner Pierre Cardin bis zu seinem Tod im Dezember des Jahres 2020.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Angebotspreis | 350 Millionen Euro (aus dem Jahr 2017) |
| Mietpreis | 30.000 Euro pro Nacht |
| Wohnfläche | rund 1.208 Quadratmeter |
| Zimmer gesamt | 28 |
| Schlafzimmer | 10 Suiten, individuell von Künstlern dekoriert |
| Grundstück | 8.500 Quadratmeter Hanggrundstück über dem Meer |
| Architekt | Antti Lovag |
| Bauzeit | 1975 bis 1989 |
Antti Lovag mochte keine geraden Linien, weil sie seiner Meinung nach der Natur widersprechen. Das gesamte Gebäude besteht aus blasenförmigen Strukturen aus dem rötlichen Ton des nahen Esterelgebirges. Von außen wirkt das Anwesen wie eine Ansammlung versteinerter Lehmblasen. Was das Innere bietet:
- Empfangsraum für rund 350 Personen
- 10 Suiten, individuell von verschiedenen Künstlern dekoriert
- 11 Badezimmer
- Gourmetküche
- 3 Swimmingpools und Halbmondpools
- Springbrunnen, Teiche und tropischer Garten
- Open-Air-Amphitheater mit 500 Sitzplätzen und Laufsteg für Modeschauen
Berühmte Events auf dem Gelände: im Jahr 2002 die MTV-Party zum 40. James-Bond-Jubiläum, im Jahr 2016 eine Dior-Modenschau. Seit dem Tod von Pierre Cardin befindet sich das Anwesen im Besitz des Modehauses Pierre Cardin.