Was ist die teuerste Straße in Frankfurt am Main?

Frankfurt am Main hat den Ruf, eine der teuersten Städte Deutschlands zu sein, wenn es ums Wohnen geht. Und ja, das stimmt auch. In bestimmten Straßen erreichst du Quadratmeterpreise, die dir unwirklich erscheinen. Doch welche Adresse toppt wirklich alles in der Bankenmetropole?

Welche ist die teuerste Straße in Frankfurt am Main?

Die neueste Auswertung von immowelt bringt es auf den Punkt: Die Siesmayerstraße im Westend-Süd führt das Rennen an. Mit stolzen 9.611 Euro pro Quadratmeter übertrifft sie den Stadtdurchschnitt von 5.633 Euro um satte 71 Prozent. Und das ist schon eine Hausnummer.

Gleich dahinter reihen sich weitere Traumadressen ein, die verdeutlichen, wie hochpreisig das Wohnen in der Mainmetropole geworden ist. Am Leonhardsbrunn in Bockenheim zahlst du 9.437 Euro pro Quadratmeter, während dich die Rheinstraße im Westend-Süd mit 9.305 Euro pro Quadratmeter empfängt. Die Zeppelinallee in Bockenheim rundet mit 9.296 Euro pro Quadratmeter das Kleeblatt an der Spitze ab.

Faszinierend ist, wo diese Spitzenlagen zu finden sind: Sie konzentrieren sich hauptsächlich aufs Westend und die angrenzenden Stadtteile. Kein Wunder, machen doch die Nähe zu Grünflächen wie dem Palmengarten und dem Grüneburgpark diese Ecken besonders begehrenswert.

Warum ist die Myliusstraße eine der teuersten Straßen in Frankfurt am Main?

Die Myliusstraße landet mit 9.120 Euro pro Quadratmeter zwar „nur"" auf Platz acht der teuersten Straßen, gehört aber trotzdem zu den absoluten Spitzenadressen der Stadt. Du zahlst damit 62 Prozent mehr als im städtischen Durchschnitt und residierst in einer der exklusivsten Gegenden überhaupt.

Was macht die Myliusstraße im Westend-Nord so außergewöhnlich attraktiv? Stell dir vor, du lebst praktisch im Palmengarten und Grüneburgpark und genießt trotzdem urbanes Leben vom Feinsten. Diese Parks wirken wie natürliche Ruhezonen zum Großstadttrubel und schaffen eine fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Finanzmetropole.

Prachtvolle Altbauten mit ihren charakteristischen Fassaden versprühen Gründerzeit-Charme und Eleganz. Dazwischen fügen sich moderne Ergänzungen wie der Neubau Myliusstraße 11 erstaunlich harmonisch ins historische Ensemble ein und erhalten das traditionelle Bild aufrecht. Zwischen 2014 und 2015 entstanden zusätzlich repräsentative Bürogebäude wie das Objekt Myliusstraße 33-37, die das Quartier weiter aufgewertet haben.

Du suchst urbanes Leben ohne den typischen Hochhausflair anderer Frankfurter Gebiete? Die zentrale Lage macht die Myliusstraße besonders für dich attraktiv, wenn du Stadtleben mit einem gewissen Maß an Beschaulichkeit verbinden möchtest.

Wie haben sich Quadratmeterpreis und Mietpreis in dem Stadtteil entwickelt?

Die Preise in Frankfurt folgen einem kontinuierlichen Aufwärtstrend, den du auch im Westend deutlich spürst. Für Eigentumswohnungen stieg der Median im vierten Quartal 2025 auf 6.471 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet für dich ein Plus von 6,1 Prozent im Jahresvergleich und 5,4 Prozent verglichen mit dem Vorquartal.

Bei Häusern erlebst du eine noch stärkere Dynamik mit einem Preisanstieg von 6,9 Prozent im Jahresvergleich auf 5.714 Euro pro Quadratmeter. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 bestätigen den Trend: Wohnungen kosteten dich 6.440 Euro pro Quadratmeter (plus 0,6 Prozent zum Vorjahr), während du für Häuser mit 5.917 Euro pro Quadratmeter rechnen musstest (plus 2,11 Prozent).

Besonders im Westend profitierst du von der exklusiven Lage, wobei die Myliusstraße mit etwa 9.000 Euro pro Quadratmeter stabil auf hohem Niveau verharrt. Vergleichbare Stadtteile wie der Nordend erreichen durchschnittlich 7.129 Euro pro Quadratmeter, was die besondere Stellung des Westends unterstreicht.

Bei den Mietpreisen beobachtest du stadtweit einen ähnlichen Trend. Exemplarisch siehst du das in Sachsenhausen-Süd, wo Bestandsmieten um 2,93 Prozent auf einen Median von 17,55 Euro pro Quadratmeter stiegen. Das illustriert die allgemeine Marktdynamik perfekt.

Fazit: „Die Myliusstraße im Westend zählt zu den exklusivsten und begehrtesten Wohnadressen der Bankenmetropole.""

Die Analyse zeigt dir, dass Frankfurt am Main über mehrere außergewöhnlich teure Straßen verfügt, die das Preisniveau der gesamten Stadt prägen. Während die Siesmayerstraße den absoluten Spitzenplatz einnimmt, etabliert sich die Myliusstraße als eine der begehrtesten Adressen der Stadt.

Die Kombination aus historischer Bausubstanz, erstklassiger Lage und der Nähe zu bedeutenden Grünflächen macht die Myliusstraße zu einem Paradebeispiel für gehobenes Wohnen in Frankfurt. Die stabilen Preise von etwa 9.000 Euro pro Quadratmeter spiegeln die anhaltende Nachfrage wider und festigen den Status als Premiumadresse.

Für dich als Investor oder Eigennutzer repräsentiert das Westend mit Straßen wie der Myliusstraße eine Wertanlage, die urbane Vorzüge mit der Ruhe einer parkähnlichen Umgebung verbindet. Die kontinuierliche Preisentwicklung deutet darauf hin, dass diese exklusiven Lagen auch künftig zu den gefragtesten Wohnadressen der Bankenmetropole gehören werden.

AUTOR

Carlos Arad

Carlos ist Autor bei Omaze Deutschland und schreibt seit Jahren zu Themen rund um Finanzen, Lifestyle und Immobilien. Seine Leidenschaft für besondere Immobilien hat er bereits in seiner Kindheit als Sohn eines Bauleiters für sich entdeckt.