Der Porsche 917K aus Steve McQueens Film "Le Mans" führt mit 11,8 Millionen Euro die Liste der teuersten Porsche an, die je verkauft wurden. Ein weiterer 917K aus Jerry Seinfelds Sammlung erzielte sogar ein Rekordgebot von 24 Millionen Euro, wurde aber bei der Auktion nicht verkauft und später privat veräußert.

Die acht teuersten Porsche haben einen kombinierten Wert von über 49 Millionen Dollar, wobei vier der acht Plätze von der legendären 917er-Serie belegt werden. Diese Fahrzeuge sind nicht nur technische Meisterwerke mit bis zu 1.156 PS, sondern auch kulturelle Ikonen mit Verbindungen zu Hollywood-Legenden und historischen Rennerfolgen.
Platz 1: Porsche 917K (Chassis 917-024) – 11,8 Millionen Euro
Der Porsche 917K mit Chassis-Nummer 917-024 ist mit einem Verkaufspreis von 14,08 Millionen US-Dollar (11,8 Millionen Euro) der teuerste Porsche, der je bei einer Auktion verkauft wurde. Gooding & Company versteigerte diesen legendären Rennwagen 2017 in Pebble Beach. Das Auto ist der originale Film-Wagen aus Steve McQueens kultigen Film "Le Mans" von 1971.
Technische Daten des 917K:
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Motor: Luftgekühlter Flat-12-Saugmotor
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Hubraum: 4.998 ccm
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Leistung: 630 PS bei 8.300 U/min
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Drehmoment: 588 Nm (434 lb-ft)
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Gewicht: 800 kg (1.764 lbs)
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0-60 mph: 2,7 Sekunden
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Höchstgeschwindigkeit: 354 km/h
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Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe
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Konstruktion: Aluminium-Raumrahmen mit Fiberglas-Panelen
Das Chassis 917-024 war einzigartig, da es der einzige 917K war, der in nur einem einzigen Rennen eingesetzt wurde.
Ursprünglich wurde er vom Schweizer Rennfahrer Jo Siffert während der Dreharbeiten gefahren. Nach dem Film ging der Wagen an Brian Redman, dann an Richard Attwood (Le Mans-Sieger 1970) und schließlich in eine private Sammlung.
Die charakteristische Gulf-Lackierung mit den berühmten blau-orangen Streifen ist weltweit erkennbar und trug erheblich zum Rekordpreis bei.

Platz 2: Porsche 956 C (Chassis 956-003) – 8,48 Millionen Euro
Der Porsche 956 C mit Chassis-Nummer 956-003 erzielte 2015 bei Gooding & Company in Pebble Beach einen Preis von 10,12 Millionen US-Dollar (8,48 Millionen Euro). Dieser Rennwagen war der Grundstein für Porsches Dominanz in der FIA Group-C-Sportwagen-Meisterschaft der 1980er Jahre.
Technische Spezifikationen des 956 C:
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Motor: Porsche Typ 935 Twin-Turbo-Flat-6
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Hubraum: 2,65 Liter
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Leistung: 620 PS bei 8.200 U/min
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Turbo-Boost: 1,2 bar
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Drehmoment: 630 Nm (465 lb-ft)
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Gewicht: 820-855 kg
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0-60 mph: 3,5 Sekunden
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Höchstgeschwindigkeit: >350 km/h
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Chassis: Aluminium-Monocoque (80% steifer als 936)
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Getriebe: 5-Gang oder semi-automatisches PDK
Der 956 dominierte Le Mans absolut und gewann das 24-Stunden-Rennen vier Jahre in Folge (1982-1985). Chassis 956-003 speziell finishte 1982 als Zweiter und gewann 1983 mit Jochen Mass und Hurley Haywood. Es war einer von nur 28 numerierten Chassis und der erste Porsche, der die 10-Millionen-Dollar-Marke bei Auktionen durchbrach. Die revolutionäre Unterboden-Aerodynamik "saugte" den Wagen regelrecht an die Strecke.
Platz 3: Porsche 917K (Chassis 917-022) – 24 Millionen Euro (Höchstgebot, nicht verkauft)
Der Porsche 917K mit Chassis-Nummer 917-022 aus Jerry Seinfelds Sammlung erzielte bei Mecum Auctions Kissimmee 2025 das höchste jemals für einen Porsche gebotene Auktionsgebot: 25 Millionen US-Dollar (23,99 Millionen Euro). Trotz dieses Rekordgebots wurde das Auto nicht verkauft, da es den Reservepreis nicht erreichte. Später wurde es privat für einen Preis im 25-Millionen-Dollar-Bereich verkauft.
Besitzer-Historie und Film-Provenance:
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Solar Productions (Steve McQueens Firma) für "Le Mans"-Dreharbeiten
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Brian Redman (britischer Rennfahrer)
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Richard Attwood (Le Mans-Sieger 1970)
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Jerry Seinfeld (2001-2025, 24 Jahre Besitz)
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Neuer Besitzer: "Echter Auto-Enthusiast" (laut Seinfeld)
Seinfeld enthüllte in einem Podcast, dass er die Auktion gar nicht live verfolgte: "Ich bin ein unbekümmerter Typ, was passiert, passiert." Die Auktionsstrategie diente als globales Marketing-Instrument, um potenzielle Käufer zu identifizieren. Nach der Auktion trafen sich Interessenten mit Dana Mecum, und ein Deal wurde privat ausgehandelt. Die technischen Daten sind identisch mit Chassis 917-024: 630 PS, 2,7 Sekunden auf 60 mph, 354 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Platz 4: Porsche 550A Spyder (Chassis 550A-0116) – 4,1 Millionen Euro
Der Porsche 550A Spyder mit Chassis-Nummer 550A-0116 von 1957 wurde 2018 bei RM Sotheby's in Monterey für 4,9 Millionen US-Dollar (4,1 Millionen Euro) verkauft. Er ist eine verbesserte Version des klassischen 550ers und einer von nur 39 gebauten Exemplaren.
Technische Daten des 550A:
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Motor: 4-Zylinder-Boxermotor
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Hubraum: 1.750 ccm
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Leistung: 135 PS bei 7.200 U/min
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Gewicht: 550 kg
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Höchstgeschwindigkeit: 235 km/h
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Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe
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Karosserie: Wendler-Aluminium-Karosserie
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Produktionszahl: 39 Exemplare
Der 550A war eine Weiterentwicklung des ursprünglichen 550ers mit stärkerer Motorisierung und optimiertem Design. Er stellte den direkten Vorgänger für spätere Porsche-Rennautos dar und markierte den Übergang zu noch leistungsstärkeren Varianten. Die geringe Produktionszahl macht jeden 550A zu einem extrem seltenen Sammlerstück.
Platz 5: Porsche 911 GT1 Strassenversion (Chassis BB-GT198) – 4,75 Millionen Euro
Die Porsche 911 GT1 Strassenversion von 1998 mit Chassis BB-GT198 erzielte 2016 bei Gooding & Company in Pebble Beach 4,84 Millionen US-Dollar (4,75 Millionen Euro). Es ist die einzige straßenzugelassene Version von insgesamt nur fünf gebauten 911 GT1-Exemplaren.
Technische Meisterleistung des GT1:
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Motor: Twin-Turbo-Flat-6
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Hubraum: 3,2 Liter
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Leistung: 544 PS bei 7.200 U/min
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Drehmoment: 630 Nm bei 5.000 U/min
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Gewicht: 1.120 kg
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0-60 mph: 3,4 Sekunden
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Höchstgeschwindigkeit: 310 km/h
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Chassis: Carbon-Fiber-Monocoque
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Bremsen: Carbon-Ceramic mit 8-Kolben vorne, 6-Kolben hinten
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Getriebe: 6-Gang-Sequenzial-Schaltgetriebe
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Tankvolumen: 100 Liter
Der GT1 wurde speziell für die FIA GT1-Weltmeisterschaft konstruiert. Zur Homologation musste eine Straßenversion gebaut werden. Mit diesem Design gewann Porsche 1998 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Designer Anthony Hatter und Aerodynamiker Norbert Singer schufen ein radikales Kohlefaser-Design. Die Straßenversion war etwa 180 kg schwerer als die Rennversion aufgrund der Innenausstattung und europäischer Sicherheitsstandards.
Platz 6: Porsche 917/30 Can-Am Spyder – 3,69 Millionen Euro
Der Porsche 917/30 Can-Am Spyder von 1973, verkauft für 4,4 Millionen US-Dollar (3,69 Millionen Euro) bei RM Sotheby's, war das leistungsstärkste Porsche-Rennauto, das je gebaut wurde.
Das stärkste Porsche-Rennauto aller Zeiten:
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Motor: Twin-Turbo-Flat-12
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Hubraum: 5.374 ccm
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Leistung: 1.100 PS bei 7.800 U/min (1.156 PS auf Prüfstand)
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Drehmoment: 1.098 Nm bei 6.400 U/min
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Ladedruck: bis 2,24 bar
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Gewicht: 800 kg
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0-60 mph: 2,1 Sekunden
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Höchstgeschwindigkeit: 385 km/h
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Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe
Der 917/30 dominierte die Can-Am-Serie 1973 und 1974 vollständig. Mark Donohue und Helmut Flegl optimierten die Turboaufladung des auf 5,4 Liter vergrößerten Flat-12-Motors. Dieser Motor gilt bis heute als der stärkste Rennwagen-Motor, der je bei Rundstreckenrennen eingesetzt wurde. Die offene Cockpit-Konfiguration machte ihn zu einem der gefährlichsten, aber auch einflussreichsten Rennfahrzeuge aller Zeiten.
Platz 7: Porsche 917/10 Spyder (Chassis 917/10-002) – 4,89 Millionen Euro
Der Porsche 917/10 Spyder mit Chassis-Nummer 917/10-002 wurde 2012 bei RM Auctions für 5,5 Millionen US-Dollar (4,89 Millionen Euro) verkauft. Dieser legendäre Can-Am-Rennwagen dominierte die Serie in den frühen 1970er Jahren.
Technische Spezifikationen des 917/10:
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Motor: Twin-Turbo-Flat-12
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Hubraum: 4.494 ccm
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Leistung: 838 PS bei 8.000 U/min
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Drehmoment: 833 Nm bei 6.600 U/min
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Gewicht: 780 kg
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0-60 mph: 2,9 Sekunden
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Höchstgeschwindigkeit: 354 km/h
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Getriebe: 4-Gang mit Borg & Beck Dreifach-Plattenkupplung
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Karosserie: Polyester/Fiberglas über Aluminium-Spaceframe
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Stoßdämpfer: Bilstein mit doppelten Querlenkern
Dieser spezifische 917/10 war der berühmte "L&M"-Wagen (Liggett & Myers Zigaretten-Sponsor) des Team Penske Racing. Mark Donohue und George Follmer pilotierten ihn zur 1972 Can-Am Championship. Der Wagen debütierte 1972 in Mosport und gewann fünf von neun Rennen, womit er einer der einflussreichsten Rennwagen in der Geschichte des Can-Am Racing wurde.
Platz 8: Porsche 550 Rennsport Spyder (Chassis 550-0090) – 5,2 Millionen Euro
Der Porsche 550 Rennsport Spyder mit Chassis-Nummer 550-0090 erzielte 2016 bei Bonhams UK 6,1 Millionen US-Dollar (5,2 Millionen Euro). Er ist einer der ersten spezialisierten Rennwagen, die Porsche je baute.
Historische Spezifikationen des 550:
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Motor: 4-Zylinder-Boxermotor mit vier obenliegenden Nockenwellen
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Hubraum: 1.498 ccm
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Leistung: 110-135 PS (je nach Ausbaustufe)
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Drehmoment: 129 Nm bei 5.300 U/min
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Gewicht: 550 kg
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Höchstgeschwindigkeit: 220-235 km/h
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0-100 km/h: 10,0 Sekunden
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Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe
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Bremsen: Hydraulische Trommelbremsen
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Karosserie: Wendler-Aluminium über Rohr-Stahlrahmen
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Produktionszahl: 89 Exemplare (1953-1957)
Chassis 550-0090 gehörte ursprünglich Theo Helfrich, dem Formel-2-Meister von 1953 und Formel-1-Veteran, der 1952 den zweiten Gesamtrang bei den 24 Stunden von Le Mans belegte. Der 550er war Porsches erstes spezialisiertes Rennauto und das erste Porsche-Rennauto, das bei Le Mans, der Mille Miglia und der Carrera Panamericana erfolgreich eingesetzt wurde. Die meisten der 89 Exemplare wurden in die USA verkauft.
Fazit: 917er-Serie dominiert die Werteliste
Die acht teuersten Porsche haben einen kombinierten Auktionswert von etwa 49,94 Millionen US-Dollar. Bemerkenswert ist, dass vier der acht teuersten Porsche aus der legendären 917er-Serie stammen, was deren herausragende Bedeutung in der Motorsportgeschichte unterstreicht. Die höchsten Preise erzielen Fahrzeuge mit kultureller Bedeutung, besonders jene mit Verbindungen zu Hollywood-Legenden wie Steve McQueen oder prominenten Sammlern wie Jerry Seinfeld. Der technische Höhepunkt bleibt der 917/30 mit seinen 1.156 PS, während der historische 550 Spyder Porsches Anfänge als Rennwagenhersteller repräsentiert.