Jess sucht mit ihrem Team die Häuser für die Omaze Lotterie aus und ist für deren Einrichtung zuständig. Dank ihr werden aus schönen Immobilien echte Omaze Häuser. Erzähl doch mal ein bisschen von deiner Arbeit, Jess!
Steckbrief
Jess Boehm-Tettelbach
Property Lead, Omaze Germany
Erlernter Beruf
Simultandolmetscherin Spanisch und PR / Brand-Marketingexpertin
Kann nicht existieren ohne
Schöne Düfte
Noch auf der Bucket-List
Wieder am Meer leben
Persönlicher Endgegner
IKEA am Samstag
Fun Fact
Kann keinen Raum betreten, ohne ihn im Kopf sofort umzugestalten.
Du als Omaze Haus: wo und wie wärst du, und was wäre deine Besonderheit?
Wenn ich ein Omaze Haus wäre, wäre ich wahrscheinlich eine alte Jugendstilvilla; ich habe schon immer davon geträumt, eine umzubauen und neu zu interpretieren.
Sie hätte ganz viel Seele und meine eigene Handschrift: nichts von der Stange, sondern ein Mix aus modernen Materialien, ausgesuchten Vintage Pieces und besonderen Einzelstücken – einfach viel Persönlichkeit.
Und ganz klar: Sie würde direkt am Wasser stehen, mit viel Licht, großzügigen Glasfronten, Weitblick und diesem besonderen Gefühl, einfach angekommen zu sein und gar nicht mehr weg zu wollen.
Wann wusstest du bei einem Omaze Haus: jetzt hat es Seele?
Definitiv beim Frankfurter Penthouse. Dort haben wir uns zum ersten Mal ganz bewusst für einen Boutique-Hotel-Style entschieden, mit mutigen, tiefen Farben wie Burgund und Dunkelgrün, kombiniert mit edlen Materialien wie Messing. Das hat dem Apartment unglaublich viel Größe, Stärke und Charakter verliehen. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich dort stand und dachte: „Ja – das war genau die richtige Entscheidung.“
Welchen Einrichtungsstandard würdest du gern offiziell abschaffen, und womit würdest du ihn ersetzen?
Ganz klar: Nippes! Ich glaube, viele Menschen haben Angst vor leeren Flächen, überall muss noch irgendetwas stehen. Ich liebe schöne Dinge, aber lieber wenige, dafür ganz bewusst ausgewählte Stücke, die wirklich etwas Besonderes sind. Und ich kann mich zum Glück auch ziemlich gut von Dingen trennen. Für mich gilt definitiv: Weniger ist mehr!
Was war die bisher größte Herausforderung bei der Einrichtung der Omaze Häuser, und wie bist du ihr begegnet?
Das war die Einrichtung vom Düsseldorfer Landgut in Haan. Genaugenommen haben wir dort nicht ein Haus, sondern vier Häuser gleichzeitig eingerichtet. Alles war riesig, auch das Grundstück außen herum. Wir haben im Park neue Wege angelegt, alte Mühlsteine entdeckt und wieder in die Gestaltung integriert, Wände eingerissen, Böden gegossen und altes Fachwerk freigelegt. Es war einfach ein unvorstellbarer Aufwand und zeitweise eine riesige Baustelle, bei der ich manchmal dachte, wir werden nie fertig. Aber es hat sich gelohnt!
Wenn du nur ein einziges Objekt aus einem Omaze Haus mitnehmen dürftest: welches wäre es?
Ich habe eine Schwäche für außergewöhnliche Leuchten. Daher, ganz klar: eine besondere Designleuchte – am liebsten die Taccia von Flos. Für mich ist sie nicht einfach nur eine Leuchte, sondern fast schon ein Kunstobjekt: ein echter Designklassiker mit Charakter, der eigentlich in jedem Raum funktioniert. So ein Piece würde ich sofort mitnehmen, wenn ich dürfte.
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